Wann haben Sie zuletzt einen Augenarzt aufgesucht, nicht nur einen Optiker? Viele Menschen gehen jahrelang zum Optiker, lassen sich die Sehstärke messen und kaufen neue Brillen. Sie glauben, das reicht. Aber das ist ein Trugschluss. Ein Optiker misst Ihre Brechkraft. Ein Augenarzt hingegen untersucht die Gesundheit Ihres Auges als Organ. Das ist ein entscheidender Unterschied. Und der wird oft unterschätzt.
Eine gute Augenarztpraxis wie die Augenarztpraxis Brünnerat bietet nicht nur schnelle Sehtests, sondern auch eine gründliche Untersuchung des Augenhintergrunds, des Augeninnendrucks und der Netzhaut. Das sind Leistungen, die ein Optiker nicht erbringen kann. Und doch warten viele Patienten, bis sie ernsthafte Beschwerden haben. Warum? Weil sie nicht wissen, was sie alles übersehen.
Die unsichtbaren Gefahren durch Bildschirmarbeit
Sie starren täglich Stunden auf Ihren Bildschirm? Das tun die meisten. Das sogenannte „digitale Augenstress-Syndrom“ ist mittlerweile fast eine Volkskrankheit. Aber die Symptome – trockene Augen, Kopfschmerzen, verschwommenes Sehen – werden oft mit harmlosen Sehfehlern verwechselt. Dabei kann dauerhafte Überanstrengung die Tränenproduktion stören und sogar die Hornhaut schädigen. Ein Augenarzt erkennt diese Veränderungen mit speziellen Geräten, lange bevor Sie sie selbst bemerken. Haben Sie schon einmal eine Tränenfilmuntersuchung machen lassen? Die wenigsten können das bejahen.
Warum eine einfache Sehstärkenmessung nicht ausreicht
Der Optiker sagt Ihnen, Sie brauchen eine neue Brille. Das mag stimmen. Aber was, wenn Ihre Sehverschlechterung durch eine Krankheit verursacht wird? Grüner Star beginnt schleichend. Der Graue Star auch. Makuladegeneration ebenso. Ein Sehtest beim Optiker zeigt nur die aktuelle Brechkraft. Er zeigt nicht, ob der Sehnerv geschädigt ist oder ob sich Ablagerungen auf der Netzhaut bilden. Genau das kann ein Augenarzt mit einer Spaltlampe und einer Druckmessung feststellen. Fragen Sie sich: Wollen Sie wirklich nur auf die Brillenstärke vertrauen, wenn es um Ihre Sehkraft geht?
Der Zusammenhang zwischen Schlafqualität und Augengesundheit
Ein ungewöhnlicher, aber wichtiger Punkt: Ihre Augen und Ihr Schlaf hängen enger zusammen, als Sie denken. Trockene Augen können die Nachtruhe stören. Und umgekehrt: Schlafmangel führt zu geröteten, brennenden Augen. Viele Menschen greifen dann zu künstlichen Tränen, ohne die Ursache zu klären. Ein Augenarzt kann feststellen, ob Ihre Beschwerden auf eine chronische Entzündung der Lidränder zurückgehen – eine Blepharitis. Die Behandlung ist simpel, aber ohne Diagnose bleibt sie aus. Haben Sie schon einmal einen Arzt gefragt, warum Ihre Augen morgens so gereizt sind?
Wann Sie dringend einen Termin vereinbaren sollten
Manche Symptome dulden keinen Aufschub. Sie sollten sofort einen Augenarzt aufsuchen, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen bemerken:
- Plötzliche Sehverschlechterung auf einem oder beiden Augen, auch wenn sie nur kurz anhält
- Flimmern, Blitze oder Schatten im Gesichtsfeld – das kann auf eine Netzhautablösung hindeuten
- Schmerzen im Auge, die nicht nachlassen, besonders bei Druck oder Bewegung
- Rötungen, die mit Sehstörungen oder Lichtempfindlichkeit einhergehen
- Doppelbilder oder plötzlich verzerrte Wahrnehmung von Linien und Kanten
Diese Warnsignale sind kein Grund zur Panik, aber ein Grund zum Handeln. Ein Augenarzt kann die Ursache schnell eingrenzen. Vielleicht ist es nur eine harmlose Migräne mit Aura. Vielleicht aber auch etwas Ernstes. Wollen Sie das Risiko eingehen?
„Ein gesunder Lebensstil beginnt mit gesunden Augen – und das bedeutet regelmäßige Kontrollen beim Facharzt, nicht nur beim Optiker.“

